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Das Wort „Brückenschlag“ (auch „Aktion Brückenschlag“ oder „Brückenschlag in die Heimat“) entstand 1975. Damals übernahm die Gemeinde St. Wilhelm in Hamburg Bramfeld den Versand der Rundbriefe von Pastor Gereon an seine deutschen Freunde und Wohltäter. St. Wilhelm ist die Heimatgemeinde Pastor Gereon, seine Eltern und sein Bruder wohnten damals noch dort. Seit dem ersten Hilferuf wegen einer Dürrekatastrophe im Jahr 1970 bildete sich in dieser Gemeinde eine Gruppe von Helfern und Förderern, die bis heute die Arbeit in dem brasilianischen Dürregebiet Begleitet. Der „Brückenschlag“ wurde zu einer Patenschaft der Gemeinden St. Wilhelm und Simplicio-Mendes. Ein weiterer Pfeiler des „Brückenschlages“ entstand in Osnabrück. Dort war Pastor Gereon drei Jahre Kaplan in der St. Josephs- Gemeinde, bevor er nach Brasilien ging. Mitarbeiter und Freunde aus dieser Zeit bildeten den “Aktionskreis Gereon“ . Bei den großen Dürrekatastrophen und den folgenden Entwicklungs-Projekten entstand eine langjährige, intensive Arbeit mit einem großen Kreis von Förderern zugunsten der Menschen in Pastor Gereon`s Pfarrei. Der dritte Pfeiler des „Brückenschlags“ bildete sich durch die Initiative des Bruders von Pastor Gereon, der mit seiner Familie in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg lebt. Als Autor dieser Internetseite stellen sie sich hier vor:
Hans und Helga Géréon, Bruder und Schwägerin von Pfarrer Gereon. Menschen in Not gibt es überall, auch vor der Haustür. Schon immer haben wir uns engagiert für Menschen die unsere Hilfe brauchen, Alte und Einsame, Kranke und Behinderte und vor allen Dingen Kinder. Wir wussten von der Not in Brasilien, wir wussten von dem Freundeskreis in Osnabrück und der Heimatgemeinde in Hamburg Bramfeld. Erst 1983 begann unser Einsatz, als wir erfuhren, dass in einer Familie innerhalb von 20 Minuten 2 Kinder starben, weil die Eltern kein Geld hatten für Essen und Medikamente. Wir informierten zunächst Freunde und Verwandte und baten um Spenden. Dann gingen wir in die Öffentlichkeit, informierten die Medien. Hans übernahm die Verwaltung des Postscheckkontos für die St. Wilhelmgemeinde in HH-Bramfeld. Helga ging in Schulen und Kirchengemeinden, erzählte von der Dürre und was wir dagegen tun. Die Dürre können wir nicht beeinflussen, oft regnet es jahrelang nicht, aber man kann die Infrastruktur verändern. Wasser kann man stauen und in Zisternen sammeln, weil es zwar unregelmäßig, aber oft sehr stark regnet und das Wasser abfließt oder verdunstet. Unsere Spenden ermöglichen diese Anlagen, von den armen Landarbeitern selbst gebaut, die damit kleine Verdienstmöglichkeiten hatten. Jeder Mensch und jedes Tier hat Zugang zu den Wasserstellen, das ist notariell abgesichert. Weiterhin entstand eine langjährige Siedlungsarbeit. Es wurde Land erworben, auf dem landlose Bauern angesiedelt wurden und neue Dörfer entstanden. Seit Jahren helfen wir den kleinen Bauern des Dürregebietes, durch Bienen- und Ziegenzucht einen sicheren Lebenserwerb zu schaffen. Gemeinschaftsgebäude wurden geschaffen, um Gottesdienst zu feiern, aber auch Schulen, damit das Analphabetentum abgebaut wird. Die „Kinderpastoral“ unter den jungen Familien bemüht sich um Vorsorge und Fürsorge für Kleinkinder, um die Kindersterblichkeit zu überwinden. So entsteht Hilfe zur Selbsthilfe, wie es wirklich gemeint ist. Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Jeder Cent den wir bekommen geht direkt zu den Ärmsten. Wir verschicken Rundbriefe, so dass jeder Spender erfährt, was mit seinem Geld passiert. Spendenbescheinigungen gibt es von der Heimatgemeinde St. Wilhelm in HH-Bramfeld und der Gemeinde St. Ansgar in Osnabrück. Wer sind die Spender? Kollekten und Basarerlöse aus den Kirchengemeinden, aber auch viele Privatpersonen, die bei Familienfesten, Jubiläen oder auch bei Beerdigungen auf Blumen und Geschenke verzichten und dafür eine Spende erbeten. Wir haben schon viel erreicht und sind dankbar, aber der Weg ist noch lang bis zum Ziel. Wir werden weiter machen und bitten um Ihre Mithilfe den Ärmsten im Nordosten Brasiliens ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Für mehr Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung! Helga + Hans Géréon
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