BRÜCKENSCHLAG-BRASILIEN
Die Internetseite, die den Ärmsten im Nordosten Brasiliens zu Gute kommt!

Kleine Biographie von Gerhard Géréon

Gerhard15KBInternet

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03.09.1937 in Berlin
1951 wohnhaft in  Hamburg
in Hamburg mit 1 Bruder und 2 Schwestern
St. Ansgar - Gymnasium in  Hamburg
1957
1957-1961 Philosophie und Theologie
                   in  St. Georgen in Frankfurt / Main
1963  St. Johann in Osnabrück
1963  Adjunkt in St. Joseph in Osnabrück
1966  Kaplan in St. Marien in Picos-Piaui Brasilien
1969  Pastor in Simplicio Mendes-Piaui Brasilien
2003  Pastor in Sao Francisco de Assis do Piaui Brasilien

 


Nach  der brasilianischen Einbürgerung 1976 lautet der Name:
Henrique Geraldo  Martinho Gereon.
In Brasilien wird er  “Padre Geraldo”  genannt.


Pe. H. Geraldo  M. Gereon
Praca da Matriz, 166
64.745.000 Sao Francisco de Assis do  Piaui
                            Piaui - Brasil

aktuelle Postanschrift:

Tel. + Fax : 0055.89.3496.0058
E-Mail: franciscodeassisffa@gmail.com


Als Gott es wagte Mensch zu werden, wurde er Jesus von Nazareth genannt: ein  Jude, der galiläischen Dialekt sprach, verachtet wegen seiner Herkunft,  angefeindet wegen seiner Botschaft an Arme, identifiziert mit einem Volk von  Unterdrückten, und treu zu seinem Entwurf von Befreiung durch eine radikale  Brüderlichkeit. Die Botschaft dieses Gottes mit menschlichem Gesicht geht  weiter um die Welt und wird nur dann verstanden, wenn sie unter den Armen  als Zeugnis gelebt wird für neue Wege der Befreiung.
Der Nordosten Brasiliens  wird als das Armenhaus des Landes bezeichnet. Das Evangelium in dieser Dürrezone  zu predigen, heißt sich mit Menschen zu identifizieren, die zum Überleben  Wasser brauchen, Land auf dem sie pflanzen und ihr Vieh züchten können, und  eine Hoffnung nicht in große Städte fliehen zu müssen. In der Pfarrei  Simplicio Mendes versuchen wir das Geheimnis des Jesus von Nazareth zu erleben.  Die Verkündigung des Evangeliums unter den armen Bauern soll zu der Erfahrung  führen, mit der Dürre leben zu können. Gottesdienst feiern und die Bibel  lesen gehen zusammen mit Siedlungsprojekten, Bau von Zisternen, Einführung in  Bienen- und Ziegenzucht. Ständig sind wir auf der Suche nach Alternativen. Es  belebt uns die Hoffnung, die sich nährt von der geschwisterlichen Hilfe der  Freunde aus Deutschland. In langen Jahren ist eine Verbindung entstanden, die  beiden Seiten etwas von der befreienden Hoffnung der Frohen Botschaft  vermittelt.
                                          Pastor Geraldo Gereon  03.02.2002


Wer sind wir  ?

Das Wort „Brückenschlag“ (auch „Aktion Brückenschlag“ oder „Brückenschlag in die Heimat“) entstand 1975. Damals übernahm die Gemeinde St. Wilhelm in Hamburg Bramfeld den Versand der Rundbriefe von Pastor Gereon an seine deutschen Freunde und Wohltäter. St. Wilhelm ist die Heimatgemeinde Pastor Gereon, seine Eltern und sein Bruder wohnten damals noch dort. Seit dem ersten Hilferuf wegen einer Dürrekatastrophe im Jahr 1970 bildete sich in dieser Gemeinde eine Gruppe von Helfern und Förderern, die bis heute die Arbeit in dem brasilianischen Dürregebiet Begleitet. Der „Brückenschlag“ wurde zu einer Patenschaft der Gemeinden St. Wilhelm und Simplicio-Mendes.
Ein weiterer Pfeiler des „Brückenschlages“ entstand in Osnabrück. Dort war Pastor Gereon drei Jahre Kaplan in der St. Josephs- Gemeinde, bevor er nach Brasilien ging. Mitarbeiter und Freunde aus dieser Zeit bildeten den “Aktionskreis Gereon“ . Bei den großen Dürrekatastrophen und den folgenden Entwicklungs-Projekten entstand eine langjährige, intensive Arbeit mit einem großen Kreis von Förderern zugunsten der Menschen in Pastor Gereon`s Pfarrei. Der dritte Pfeiler des „Brückenschlags“ bildete sich durch die Initiative des Bruders von Pastor Gereon, der mit seiner Familie in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg lebt. Als Autor dieser Internetseite stellen sie sich hier vor:

Hans und Helga Géréon, Bruder und Schwägerin von Pfarrer Gereon.
Menschen in Not gibt es überall, auch vor der Haustür. Schon immer haben wir uns engagiert für Menschen die unsere Hilfe brauchen, Alte und Einsame, Kranke und Behinderte und vor allen Dingen Kinder. Wir wussten von der Not in Brasilien, wir wussten von dem Freundeskreis in Osnabrück und der Heimatgemeinde in Hamburg Bramfeld.
Erst 1983 begann unser Einsatz, als wir erfuhren, dass in einer Familie innerhalb von 20 Minuten 2 Kinder starben, weil die Eltern kein Geld hatten für Essen und Medikamente. Wir informierten zunächst Freunde und Verwandte und baten um Spenden. Dann gingen wir in die Öffentlichkeit, informierten die Medien. Hans übernahm die Verwaltung des Postscheckkontos für die St. Wilhelmgemeinde in HH-Bramfeld. Helga ging in Schulen und Kirchengemeinden, erzählte von der Dürre und was wir dagegen tun. Die Dürre können wir nicht beeinflussen, oft regnet es jahrelang nicht, aber man kann die Infrastruktur verändern. Wasser kann man stauen und in Zisternen sammeln, weil es zwar unregelmäßig, aber oft sehr stark regnet und das Wasser abfließt oder verdunstet. Unsere Spenden ermöglichen diese Anlagen, von den armen Landarbeitern selbst gebaut, die damit kleine Verdienstmöglichkeiten hatten. Jeder Mensch und jedes Tier hat Zugang zu den Wasserstellen, das ist notariell abgesichert. Weiterhin entstand eine langjährige Siedlungsarbeit. Es wurde Land erworben, auf dem landlose Bauern angesiedelt wurden und neue Dörfer entstanden. Seit Jahren helfen wir den kleinen Bauern des Dürregebietes, durch Bienen- und Ziegenzucht einen sicheren Lebenserwerb zu schaffen. Gemeinschaftsgebäude wurden geschaffen, um Gottesdienst zu feiern, aber auch Schulen, damit das Analphabetentum abgebaut wird. Die „Kinderpastoral“ unter den jungen Familien bemüht sich um Vorsorge und Fürsorge für Kleinkinder, um die Kindersterblichkeit zu überwinden.
So entsteht Hilfe zur Selbsthilfe, wie es wirklich gemeint ist.
Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Jeder Cent den wir bekommen geht direkt zu den Ärmsten. Wir verschicken Rundbriefe, so dass jeder Spender erfährt, was mit seinem Geld passiert. Spendenbescheinigungen gibt es von der Heimatgemeinde St. Wilhelm in HH-Bramfeld
und der Gemeinde St. Ansgar in Osnabrück.
Wer sind die Spender? Kollekten und Basarerlöse aus den Kirchengemeinden, aber auch viele Privatpersonen, die bei Familienfesten, Jubiläen oder auch bei Beerdigungen auf Blumen und Geschenke verzichten und dafür eine Spende erbeten.
Wir haben schon viel erreicht und sind dankbar, aber der Weg ist noch lang bis zum Ziel. Wir werden weiter machen und bitten um Ihre Mithilfe den Ärmsten im Nordosten Brasiliens ein menschenwürdiges Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen.
Für mehr Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung!
Helga + Hans Géréon
 


Diese Ausführungen machen verständlich, dass es drei Aktionsgruppen des
“Brückenschlages Brasilien” gibt:

Fam. Kittel in der Gemeinde St. Wilhelm in Hamburg
Fam. Géréon in Henstedt - Ulzburg
und der ”Gereon - Kreis“ in Osnabrück.

Diese drei Kreise informieren die Förderer durch Rundbriefe oder andere Veröffentlichungen.
Sie versuchen in immer neuen Aktionen die Arbeit mit den Armen des brasilianischen
Nordostens lebendig zu erhalten. Daher bieten wir drei Kontakt-Adressen an, die für weitere Informationen zur Verfügung stehen.

                                                                                     ( sieheKONTAKTE )