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Mission bedeutet für uns auf dem Weg zu sein zu den Brüdern und Schwestern. Besuche und Begegnungen untereinander bringen die Sicherheit der Gegenwart Gottes unter uns. Die Häuser öffnen sich und empfangen den Besuch der Missionare.
Drei symbolische Szenen beschreiben den Sinn dieser Begegnungen. Links unten wird ein leidender, verängstlicher, vielleicht schuldbeladener Bruder getröstet. Die Blume in seiner Hand ist das Zeichen der Hoffnung für ihn. – Unten in der Mitte sehen wir die Szene der Fusswaschung. Unsere Mission verkündet keine Lehre, sondern die Einladung uns demütig zu dienen. – Rechts am Bildrand ereignet sich das Samariter-Gleichnis. Das zerschundene Opfer der Gewalt wird gesund gepflegt. Der vergessene und missachtete Bruder wird wieder in die Normalität der Gemeinschaft eingegliedert.
Das alles will unsere Mission sein: ein gemeinsamer Weg mit dem menschgewordenen Gott zu den Brüdern, die seine Züge tragen.Es ist ein Ereignis der Gnade, die Gottes Geist uns vermittelt. Er schwebt über all diesem Geschehen, das sich Schritt für Schritt über mehr als zwei Jahre entfaltet. Unser Weg soll die gelebte Erfahrung der guten Botschaft des Evangeliums sein.
Juli 2010 - Sao Francisco de Assis do Piaui - Padre Geraldo Gereon
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